Kultusministerium schreibt zum 5. Mal den Sächsischen Schulpreis aus

überregional 26.08.2019


Darüber hinaus können unüberlegte Halloween-Streiche auch schnell mal als Sachbeschädigung enden. Bei einer »Gemeinschädlichen Sachbeschädigung‘« droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Darunter fallen zum Beispiel Vandalismus an Parkbänken oder das Demolieren von Haltestellenhäuschen.

Wenn Nachbars Auto durch einen Streich lädiert wird oder jemand erleidet durch einen übertriebenen »Scherz« einen gesundheitlichen Schaden, kann der Verursacher auch zivilrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Hierbei können unter Umständen nicht unerhebliche Schmerzensgeld- oder Schadensersatzforderungen auf den Täter zukommen.

Wir wollen niemandem das Halloweenfest vermiesen und wir wissen natürlich auch, dass Verkleidungen, kleine Streiche und Halloween-Partys bei Kindern wie auch bei Erwachsenen sehr beliebt sind. Das soll auch so bleiben!

Hinweise Ihrer Polizei:

  • Sind Sie Zeuge oder Opfer einer Sachbeschädigung geworden, melden Sie sich bei der Polizei und zeigen Sie den Vorfall an.
  • Wenn Sie einen sogenannten Gruselclown treffen, zeigen Sie keine Angst und lassen Sie sich nicht provozieren. Fordern Sie den Clown deutlich auf wegzugehen. Melden Sie den Vorfall der Polizei!
  • Passanten, die von einem Horrorclown direkt bedroht oder angegriffen werden, dürfen sich im Rahmen des gesetzlichen Notwehrrechts gegen den Clown grundsätzlich angemessen wehren.
  • Klären Sie Ihre Kinder darüber auf, was lustig ist und wo die Grenzen eines Scherzes liegen! Sich als Horrorclown zu verkleiden und andere Menschen zu erschrecken oder die Sachen anderer Leute kaputt zu machen oder zu beschädigen, ist alles andere als ein harmloser Freizeitspaß.



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