Behindertenbeauftragter - Beauftragter der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen

Broschüre „Kinder mit Hörbeeinträchtigungen – Informationen und Tipps für Eltern und Angehörige“ erschienen

überregional 12.09.2019


Der Beauftragte der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Herr Stephan Pöhler, hat gemeinsam mit der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Frau Barbara Klepsch, die Broschüre „Kinder mit Hörbeeinträchtigungen – Informationen und Tipps für Eltern und Angehörige“ herausgegeben.

„Eltern wollen stets das Beste für ihr Kind, auch Eltern von Kindern mit Hörbeeinträchtigung. Die Schaffung der dazu erforderlichen Voraussetzungen kann jedoch eine große Herausforderung sein. Jede Hörbeeinträchtigung erfordert eine individuelle Betrachtung und Entscheidung, ganz besonders die Auswahl passender Hilfsangebote. Ich freue mich daher, dass betroffene Familien mit der vorliegenden Broschüre eine erste Orientierung zu bestehenden Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten erhalten.“, erklärt Stephan Pöhler.

Für viele Eltern ist die Feststellung einer Hörbehinderung bei ihrem Kind oft mit großen Ängsten und Unsicherheiten verbunden. Sie müssen sich mit der Behinderung, deren Folgen für das Kind und die familiäre Umgebung, den zur Verfügung stehenden medizinisch-therapeutischen Angeboten sowie den passenden Hilfen auseinandersetzen.

„Eltern, die erfahren, dass ihr Kind hörbehindert ist, brauchen Hilfe und Rat. Sie müssen Entscheidungen treffen, die für das Kind weitreichende Folgen haben können. Mit der Broschüre möchten wir ihnen helfen, sich zu orientieren. Und wir möchten ihnen Ansprechpartner nennen, wo sie konkret weitere Informationen und Beratung erhalten können. Es ist mir wichtig, die Familien mit ihren Problemen nicht allein zu lassen.“, sagt Sozialministerin Barbara Klepsch.

Eine nicht bzw. zu spät erkannte Hörbehinderung kann zu Beeinträchtigungen der kognitiven, sprachlichen, psychosozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung führen. Die frühzeitige Erkennung ist daher von großer Bedeutung. Für die optimale Entwicklung eines Kindes gibt es jedoch niemals nur „den einen Weg“. Auch das medizinisch Machbare muss nicht immer das Richtige, das Entscheidende sein, denn es gibt viele Hilfsmöglichkeiten, auf die je nach Situation der Familie für jedes Kind individuell eingegangen werden muss.

Die Broschüre will Eltern und Angehörigen von Kindern mit Hörbeeinträchtigungen Mut machen und die positiven Perspektiven für ein Leben mit der Hörbehinderung aufzeigen. Auf 36 Seiten vermittelt sie nach einer kurzen Einleitung grundsätzliche Informationen, zeigt Entscheidungsmöglichkeiten auf und gibt eine Übersicht zu ausgewählten Kontakt- und Anlaufstellen im Freistaat Sachsen.

Die Broschüre ist kostenfrei und kann beim Zentralen Broschürenversand der Sächsischen Staatsregierung bestellt werden:

Zentraler Broschürenversand der Sächsischen Staatsregierung Hammerweg 30, 01127 Dresden
Telefon: 0351 2103-671
Fax: 0351 2103-681
E-Mail: Publikationen@sachsen.de

Die Broschüre kann auch online unter publikationen.sachsen.de bestellt werden.

Zudem steht die Broschüre als barrierefreie pdf-Datei zum Download zur Verfügung.


::: Links :::

Download Broschüre „Kinder mit Hörbeeinträchtigungen" | publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/33861



Darüber hinaus können unüberlegte Halloween-Streiche auch schnell mal als Sachbeschädigung enden. Bei einer »Gemeinschädlichen Sachbeschädigung‘« droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Darunter fallen zum Beispiel Vandalismus an Parkbänken oder das Demolieren von Haltestellenhäuschen.

Wenn Nachbars Auto durch einen Streich lädiert wird oder jemand erleidet durch einen übertriebenen »Scherz« einen gesundheitlichen Schaden, kann der Verursacher auch zivilrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Hierbei können unter Umständen nicht unerhebliche Schmerzensgeld- oder Schadensersatzforderungen auf den Täter zukommen.

Wir wollen niemandem das Halloweenfest vermiesen und wir wissen natürlich auch, dass Verkleidungen, kleine Streiche und Halloween-Partys bei Kindern wie auch bei Erwachsenen sehr beliebt sind. Das soll auch so bleiben!

Hinweise Ihrer Polizei:

  • Sind Sie Zeuge oder Opfer einer Sachbeschädigung geworden, melden Sie sich bei der Polizei und zeigen Sie den Vorfall an.
  • Wenn Sie einen sogenannten Gruselclown treffen, zeigen Sie keine Angst und lassen Sie sich nicht provozieren. Fordern Sie den Clown deutlich auf wegzugehen. Melden Sie den Vorfall der Polizei!
  • Passanten, die von einem Horrorclown direkt bedroht oder angegriffen werden, dürfen sich im Rahmen des gesetzlichen Notwehrrechts gegen den Clown grundsätzlich angemessen wehren.
  • Klären Sie Ihre Kinder darüber auf, was lustig ist und wo die Grenzen eines Scherzes liegen! Sich als Horrorclown zu verkleiden und andere Menschen zu erschrecken oder die Sachen anderer Leute kaputt zu machen oder zu beschädigen, ist alles andere als ein harmloser Freizeitspaß.



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