AUS UNGEWÖHNLICHER PERSPEKTIVE

Dresden 12.08.2019


Die Ausstellung „Dresdner Künstler im Blick“ im DREWAG-Treff geht in die zweite Runde.

Katharina Probst, Uta Welcker-Anniès, Bernd Hanke, Eckhard Kempin, Hanif Lehmann und Lothar Sprenger: Sie alle haben sich im Raum Dresden als freischaffende Künstler einen Namen gemacht.

Ihre Werke prägen den zweiten Teil der Ausstellung „Dresdner Künstler im Blick“, der ab 21. August im DREWAG-Treff zu sehen ist. Schwarz-Weiß-Porträtaufnahmen der Maler, Grafiker und Fotografen aufgenommen von Gabriele Seitz ergänzen ihre Arbeiten. Bernd Hankes Fotografien, Plakate und Fotocollagen gestatten dem Betrachter Einblicke in unsere Stadt, ihre Kunst und Architektur, ohne ihre Konflikte auszusparen. Den Spuren urbanen Lebens folgen die fotografischen Stadtlandschaften Lothar Sprengers. Er nimmt besonders gern die Dresdner Neustadt ins Visier seiner Kamera. Fantasie- und farbenfroh gestaltet die Moritzburger Malerin und Grafikerin Uta Welcker-Anniès ihre abstrakten Werke. Linien und Flächen zeugen von innerem Schwung und Malfreude. Eckhard Kempins Bilder widmen sich großen Themen wie Liebe und Tod, häufig verfremdet in kubistischen Formen. Die Gemälde des Dresdner Malers, Grafikers, Gestalters und Buchdruckers Hanif Lehmann sind von zarter Farbgebung, aber überaus detail- und symbolreich. Figuren in außergewöhnlichen Symbiosen, zum Beispiel mit Pflanzen, zeigen die Grafiken Katharina Probsts. Die Dresdner Künstlerin beschäftigt immer wieder das menschliche Antlitz. Das trifft auch auf Gabriele Seitz zu, deren Schwarz-Weiß-Porträtaufnahmen der genannten Künstler die Klammer dieser Ausstellung bilden.

Die Ausstellung „Dresdner Künstler im Blick“ von Gabriele Seitz und Kollegen (Teil 2) ist vom 21. August bis 22. November zu sehen.
Zur Vernissage am Mittwoch, dem 21. August, 19:30 Uhr im DREWAG-Treff, Ecke Freiberger/Ammonstraße sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Zur Ausstellung sind im DREWAG-Shop ein Porträtband von Gabriele Seitz zum Preis von 33 Euro und ein Tischkalender 2020 zum Preis von 12/10 Euro (mit Kundenkarte) erhältlich. Der Kalender kostet zur Vernissage am 21.08.2019 nur 5 Euro statt 10 Euro!
Mehr Infos unter:www.drewag.de/ausstellung

Baubeginn war Anfang März 2019, heute (am 01.10.19) werden die Mietverträge unterzeichnet und Ende Oktober nächsten Jahres (2020) soll die Übergabe an die zukünftigen Mieter erfolgen. Die Mietverträge haben eine Laufzeit von 10 Jahren.
"Die Realisierung eines Hauses für Medienkultur im Kraftwerk Mitte erfüllt nicht nur den Stadtratsbeschluss, das Gelände für Kultur und Kunst zu entwickeln, sondern ermöglicht unterschiedlichen Akteuren der Medienkunst und Medienbildung zukünftig enger mit den Darstellenden Künsten von tjg und Staatsoperette sowie der Puppentheatersammlung zusammenzuarbeiten. Ich erhoffe mir davon neue spannende Projekte für alle Generationen in unserer Stadt." erklärt Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch.

„Wir freuen uns sehr, dass mit den vier Vereinen ein Zusammenschluss von Medien- und Sozialpädagogen aus Dresden, die sich für die praktische Umsetzung medien- und filmpädagogischer Projekte engagieren, gelingen wird, so DREWAG-Geschäftsführer Frank Brinkmann.
Karsten Fritz, Geschäftsführer des Medienkulturzentrums e. V. ergänzt: „ Alle Vereine sind der Überzeugung, dass mit den vielfältigen eigenen medienpädagogischen und kulturellen Aktivitäten und den zu erwartenden inhaltlichen und räumlichen Synergien und Verknüpfungen mit vor Ort ansässigen Institutionen eine weitere kulturelle Belebung des Areals erfolgen wird.“
Die Lichtkunst „Restzeichen“ von Paul Elsner sendet seit 15.11.2014 leuchtende Zeichen in den öffentlichen Stadtraum. Die Installation war zunächst temporär für die Dauer von zwei Jahren geplant. Mittlerweile ist sie fester Bestandteil des Stadtbildes. Nach Umbau soll sie wieder ihren Platz auf der Reaktanz finden.

Informationen zu den Mietern:
Medienkulturzentrum Dresden e.V.
Das Medienkulturzentrum Dresden ist eine Institution, die sich seit 1993 mit zahlreichen medienpädagogischen, medienkünstlerischen und kulturellen Angeboten regional und überregional etabliert hat. Ziel des Vereins ist es, die Nutzung von Medien als Erfahrungs-, Ausdrucks- und Gestaltungsmittel für Kommunikation, Bildung und Kultur zu fördern.
Die Angebote richten sich an Dresdner*innen aller Altersgruppen.
Seit 1998 betreibt das Medienkulturzentrum mit mehreren Studios einen Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanal (SAEK). Im Projektbüro des Vereins werden regionale und bundesweite Projekte wie die CrossMedia Tour, der Deutsche Multimediawettbewerb mb21 und das Medienfestival geplant und umgesetzt. Außerdem betreut der Verein das Fachkräfteportal Sächsischer Kita-Bildungsserver.
www.medienkulturzentrum.de

Deutsches Institut für Animationsfilm e.V.
Im Zentrum der Tätigkeiten des Deutschen Instituts für Animationsfilm (DIAF) steht der deutsche Animationsfilm in seiner ganzen Vielfalt von seinen Anfängen bis heute, wobei das Erbe des DEFA Trickfilmstudios in Dresden einen Themenschwerpunkt bildet. 1993 als Verein gegründet, leistet das Institut wichtige archivarische, kuratorische und wissenschaftliche Arbeit. Als umfangreiches Animationsfilmarchiv ist das DIAF insbesondere den Animationsfilmschaffenden sehr verbunden.
Primäre Aufgabe des DIAF ist die Sammlung, Sicherung, geordnete Verwahrung und wissenschaftliche Aufarbeitung künstlerischer Belege von Animationsfilmschaffenden. Langfristiges Ziel des DIAF ist es, einzelne Forschungsergebnisse zur Geschichte des deutschen Animationsfilms zu bündeln und dazu beizutragen, bestehende Forschungslücken zu schließen.
Als Partner der Technischen Sammlungen Dresden präsentiert das Institut neben den halbjährlichen Sonderausstellungen und der Dauerausstellung „ANIMATION MADE IN DRESDEN – Das DEFA-Studio für Trickfilme“ die DIAF-Reihe ANIMANIA im Museumskino ERNEMANN VII B. Durch zusätzliche Filmpräsentationen und Wanderausstellungen im In- und Ausland sowie durch Publikationen und medienpädagogische Angebote wird eine breite Öffentlichkeit mit dem deutschen Animationsfilm in seiner künstlerischen wie gesellschaftlichen Bedeutung bekannt gemacht.
Das DIAF fördert insbesondere regionale Nachwuchskünstler im vorwettbewerblichen Bereich. Es ist keine Produktionsstätte und bietet selbst keine filmische Ausbildung an, ist jedoch enger Kooperationspartner von entsprechenden Workshops. Herausragend ist dabei der jährlich im Herbst von Prof. Jerzy Kucia geleitete Internationale Workshop für Animationsfilm in Lanckorona, Polen.
Das Institut wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz, gefördert. Zahlreiche Projekte des Instituts werden darüber hinaus in Kooperation mit der DEFA-Stiftung Berlin sowie vieler regionaler, nationaler und internationaler Partner realisiert.
www.diaf.de
Fantasia e.V.
Der Verein Fantasia Dresden wurde Anfang 2000 mit dem Ziel gegründet, als Trickfilmschule kreative junge Leute an die Herstellung von Animationsfilmen heranzuführen, zu unterrichten und sie bei der Umsetzung von künstlerischen Arbeiten im Bereich Animationsfilm professionell zu unterstützen.
In wöchentlichen und speziellen Kursen bekommen junge und interessierte Filmemacher die Möglichkeit, eigene Animationsfilme herzustellen. Darüber hinaus können die Teilnehmer eigene oder gemeinsame Projekte in regionalen, nationalen und internationalen Workshops verwirklichen. Dabei stehen ihnen erfahrene Medienpädagogen und Trickfilmdozenten zur Seite. Wesentlicher Bestandteil der Kurse und Workshops sind die Vermittlung kreativen Handwerks sowie die Begegnung und der Austausch zwischen den Teilnehmern.
Jährliche Höhepunkte sind der sind die internationale Trickfilmwerkstatt ANIMA in den Winterferien und die digitANIMA in den herbstferien.
www.fantasia-dresden.de
Objektiv e.V.
Der Objektiv e.V. wurde im Jahr 1998 gegründet und ist ein Zusammenschluss von Medien- und Sozialpädagogen aus Dresden, die sich seit Jahren für die praktische Umsetzung medien- und filmpädagogischen Projekte engagieren. In den letzten Jahren hat sich der Verein schwerpunktmäßig auf die filmpädagogische Arbeit konzentriert und sich mit verschiedenen Projekten profiliert.
Der Verein hat 2012 den organisatorischen Teil der Beratung und Vermittlung von schulrelevanten Filmen im Kino für das Schulkino Dresden übernommen. Das Schulkino hat sich zu einem festen außerschulischen Partner entwickelt, der unterrichtsbezogene Filme sowie deren pädagogische Begleitung zur Ergänzung von Lehrplaninhalten im Kino anbietet und erreicht jährlich an die 12.000 Schüler. Ebenfalls seit 2012 ist der Verein für die Organisation des Dresdner Kinderfilmfestes KINOLINO verantwortlich. Mit weit über 10.000 Besuchern in den Herbstferien ist das Kinderfilmfest zu einem festen Bestandteil der Dresdner Kinokultur geworden.
In der sachsenweiten Arbeit ist der Objektiv e.V. seit 2008 organisatorisch und inhaltlich für die SchulKinoWochen Sachsen zuständig, welche in Zusammenarbeit mit Vision Kino gGmbH – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz umgesetzt werden. Darüber hinaus trägt der Verein seit 2008 die Verantwortung für das filmdemografische Projekt play fair. Seit 1998 betreibt der Verein das Studentenkino „KIK – Kino im Kasten“, dass Studenten im besonderen Maße eine Freiheit in der Konzeption, Organisation und Durchführung von Kinoveranstaltungen gibt.
www.objektiv-dresden.de


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