Sparbetrag je Einwohner in Sachsen stieg um 6,9 Prozent – privater Konsum um 3,4 Prozent

überregional 25.06.2019


Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen

Im Jahr 2017 hat jeder Einwohner in Sachsen durchschnittlich 18 797 € für den privaten Konsum ausgegeben, das waren 611 € bzw. 3,4 Prozent mehr als 2016. Außerdem wurden von dem pro Kopf im gesamten Jahr verfügbaren Einkommen 7,0 Prozent bzw. 1 422 € pro Person gespart. Dieser Sparbetrag erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 92 € bzw. 6,9 Prozent und lag damit im vierten Jahr in Folge im Plus.

Deutschlandweit erreichten die privaten Konsumausgaben 20 956 € je Einwohner, 609 € bzw. 3,0 Prozent mehr als 2016. Das aktuelle sächsische Ergebnis entsprach knapp 90 Prozent des gesamtdeutschen Niveaus. Für die alten Länder ohne Berlin lag der Pro-Kopf-Wert bei 21 496 € und damit um knapp 2 900 € über dem Ergebnis für die fünf neuen Länder. 2017 wurden im gesamtdeutschen Maßstab 2 296 € je Einwohner gespart, 3,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei überstieg der Pro-Kopf-Sparbetrag in den alten Ländern den in den neuen Ländern (jeweils ohne Berlin) um 999 €. Aktuell stieg der Pro-Kopf-Sparbetrag in den fünf neuen Ländern mit 7,0 Prozent im Vergleich zu 2016 deutlicher als in den alten Ländern (ohne Berlin, 3,5 Prozent).
Das Gesamtvolumen der Konsumausgaben in Sachsen betrug im Jahr 2017 rund 76,7 Milliarden € in jeweiligen Preisen, 3,3 Prozent mehr als 2016. Das Sparen belief sich auf rund 5,8 Milliarden € und damit 6,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anteil Sachsens an den deutschen Konsumausgaben blieb stabil bei 4,4 Prozent und betrug beim Sparen 3,1 Prozent. Der Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ veröffentlicht diese Ergebnisse zu Konsum und Sparen für alle Länder.


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