JAZZTAGE DRESDEN

Fulminante Jazztage Dresden

überregional 02.10.2018


Endgültiges Programm für Deutschlands vielfältigstes Jazzfestival steht

Erwachsen und nicht weniger quirlig: Diesen Herbst präsentiert sich das längste und vielfältigste Jazzfestival der Bundesrepublik in seiner inzwischen 18. Auflage den Gästen aus nah und fern. An 29 Tagen treten über 500 Künstler aus 30 Nationen in rund 80 Konzerten auf. Das Line-Up ist hochklassig und bietet eine Reihe internationaler Größen wie Gregory Porter, Klaus Doldinger, Jan Garbarek, Rebekka Bakken, Al Di Meola, Candy Dulfer, Trilok Gurtu, Tom Gaebel und Conchita. Um alle Stars im Programm unterzubringen, wurden die Jazztage Dresden extra noch einmal um vier Tage verlängert und finden nun vom 1. bis zum 29. November 2018 statt. Rund 40.000 Besucher werden von den Organisatoren erwartet, mehr als 20.000 Tickets sind bereits verkauft.

Gregory Porter, der momentane Superstar des Jazz aus den Vereinigten Staaten erfreut derzeit mit seiner unverkennbaren Ballonmütze die Dresdner als Titelgesicht der Jazztage. Mit seinem samtigen Bariton weiß er die Zuhörer ins Schwärmen zu bringen. Der Grammy-Gewinner ist in Jazz, Soul, Rhythm & Blues und Gospel gleichermaßen zu Hause. Sein Konzert am 18. November wurde aufgrund der großen Nachfrage in die Ballsportarena verlegt.

Mit im Programm vertreten ist die jamaikanische Pianolegende Monty Alexander. Bereits als Vierjähriger übte er sich zum ersten Mal an der Klaviertastatur, es folgten eine Klassikausbildung, Umzüge nach Miami und New York und eine lebenslange Liebe zum Jazz. Als einer von wenigen lässt er nicht nur afro-kubanische, sondern auch karibische Elemente in seine Musik einfließen. Das Konzert mit Monty Alexander am 21. November ist für den Intendanten der Jazztage Dresden Kilian Forster ein besonderer Grund zur Vorfreude: „Während meines Musikstudiums gab es vor allem zwei Jazzgiganten, die mich inspirierten. Neben Oscar Peterson war das der unglaubliche Monty Alexander. Mit seinen heute 74 Lebensjahren scheint er überhaupt nicht zu altern, nach wie vor ist er ein inspirierender Jungbrunnen der Musik“, so Forster.

Sprichwörtlich alte Hasen in der Jazz-Szene sind auch die Herren des Clayton-Hamilton-Jazz-Orchestra. Die Brüder John und Jeff Clayton sowie der Schlagzeuger Jeff Hamilton arbeiteten bereits mit dem „Who is who“ des Jazz zusammen und standen unter anderem gemeinsam mit Ray Brown, Oscar Peterson, James Morrison und Frank Sinatra auf einer Bühne. Für „The Music I Love“ am 11. November erhalten sie Unterstützung von der Sängerin und Grammy-Gewinnerin Cécile McLorin Salvant.

Tickets sind an allen Dresdner und deutschlandweiten Vorverkaufsstellen erhältlich. Ebenso steht die ReserviX-Hotline unter 01806 700733 (0,20 Euro aus dem Festnetz, mobil 0,60 Euro) zur Verfügung.
Weitere Infos: www.jazztage-dresden.de