Projekt zur Sommerhitze erfolgreich gestartet

Dresden 11.07.2018


Gorbitzer werden am 12. Juli über die Lebensqualität im Sommer befragt

Am Donnerstag, 12. Juli 2018, 10 bis 17 Uhr, beginnt das Umweltamt die Gorbitzerinnen und Gorbitzer über die Lebensqualität in ihrem Quartier während der Sommermonate und ihre Wünsche zur Gestaltung des Quartiers zu befragen. Der erste von insgesamt fünf Befragungsterminen findet auf der Höhenpromenade an der Straßenbahnhaltestelle Amalie-Dietrich-Platz statt.

Erste Kontakte zu den Bewohnern im Projektgebiet knüpften das Umweltamt und das Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der Fachhochschule Erfurt (ISP) im Juni auf dem Westhangfest. Gemäß dem Festmotto „Gorbitz zauberhaft“ stellten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Projekt zur Sommerhitze mit Schattenzauberern, Hitzehexen und selbst gebastelten Sonnenhüten vor.
„Nicht nur die Kinder kamen dabei auf ihre Kosten. Auch die Erwachsenen konnten sich informieren und aktiv beteiligen. Auf einer Stadtteilkarte markierten sie die Plätze, an denen sie sich an Hitzetagen besonders gern oder ungern aufhalten. Interessant war für viele der Blick auf die Klimafunktionskarte des Quartiers. Die Karte zeigt Flächen, die durch Versiegelung und Bebauung überwärmt sind oder auch zur Kalt- und Frischluftproduktion dienen. Außerdem skizzierten die Gorbitzerinnen und Gorbitzer ‚ihr‘ grünes Umfeld und lieferten Anregungen. Vor allem wünschen sie sich mehr Bäume, beschattete Sitzgelegenheiten und Spielplätze“, erklärt Franziska Reinfried vom Umweltamt.
Die Befragung ist Teil des Projektes „HeatResilientCity“, zu Deutsch: Hitze-robuste Stadt. Mitte Mai wurden Temperatur- und Feuchtemessgeräte im Projektgebiet Gorbitz installiert. In und an Gebäuden sowie auf unterschiedlich gestalteten Freiflächen zeichnen sie während der Sommermonate bis ins Jahr 2020 kontinuierlich Lufttemperatur und -feuchte auf.
Die Termine für die weiteren Befragungen sowie andere Veranstaltungen anlässlich des Projektes „HeatResilientCity“, wie Vorträge, Ausstellungen, Diskussionsveranstaltungen und Exkursionen, werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Weitere Informationen: www.heatresilientcity.de


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