Klepsch besucht Mehrgenerationenhaus, häusliche Alten- und Krankenpflege und Lebensmittelbetrieb

Sächsische Schweiz - Osterzgebirge 04.07.2018


Staatsministerin Barbara Klepsch ist zum 1. Teil ihrer Sommerreise in Neustadt/Sachsen und Bautzen unterwegs

Die erste Station führte die Ministerin ins Mehrgenerationenhaus des ASB Ortsverbandes Neustadt/Sachsen e. V. Die Einrichtung bündelt Angebote für alle Altersgruppen und betreut zahlreiche Projekte der Stadt sowie des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Staatsministerin Barbara Klepsch
Staatsministerin Barbara Klepsch

„Die Begegnung der Generationen untereinander ist heutzutage von großer Bedeutung. Denn häufig leben beispielsweise Großeltern und Enkel nicht mehr unter einem Dach oder treffen sich regelmäßig zum Sonntagskaffee. Deshalb leisten Mehrgenerationenhäuser wie dieses hier in Neustadt wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft. Sie sind ein lebendiges Beispiel auch für gelingendes bürgerschaftliches Engagement“, sagte Ministerin Barbara Klepsch.

Das Mehrgenerationenhaus Neustadt ist seit dem Jahr 2007 im Bundesprogramm Mehrgenerationenhäuser und wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Stadt Neustadt gefördert. Im Freistaat Sachsen existieren aktuell 38 Mehrgenerationenhäuser, die nach den Grundsätzen des Bundesprogramms arbeiten. Durchschnittlich hat jedes Haus 24 Angebote für alle Altersgruppen, die vom offenen Nachbarschafts-Café über die Lesestube mit Internetanschluss bis zur Agentur für Haushaltsdienstleistungen reichen. Mehr als 3.300 Menschen besuchen pro Tag statistisch ein sächsisches Mehrgenerationenhaus.

Im Anschluss besuchte Ministerin Klepsch ebenfalls in Neustadt die häusliche Alten- und Krankenpflege Kathrin Vogel. Der Pflegedienst betreut seit dem Jahr 1995 im Bereich Neustadt und Umgebung zahlreiche Senioren, die auf Unterstützung angewiesen sind. Zum Unternehmen der Häuslichen Alten- und Krankenpflege Kathrin Vogel gehört seit 2013 auch die Kindertagesstätte „Vogelnest“, die 48 Kindern Platz bietet.

„Ich bin beeindruckt, wie Frau Vogel und ihr Team die Region im wahrsten Sinne des Wortes bereichert. Denn ob Dienstleistungen aus dem Bereich der ambulanten Versorgung, ob Ergotherapie, Tagespflege oder betreutes Wohnen – das alles sorgt für eine passgenaue Pflege, wie die Menschen sie brauchen. Und die Zusammenarbeit mit der Kindertagesstätte ‚Vogelnest‘ ist ein echter Schatz für Kinder und Pflegebedürftige. Dass sogar gemeinsame Ausflüge auf dem Programm stehen, hat mich sehr gefreut. So wachsen die Generationen zusammen“, sagte Ministerin Klepsch.
Am Nachmittag besuchte Barbara Klepsch das Unternehmen Meister´s Wurst- und Fleischwaren GmbH in Bautzen.
„Ich danke der Vertriebsleiterin Gabriela Schlenkrich und ihren Kollegen für den interessanten Einblick in die Verarbeitung von Lebensmitteln. Im Gespräch ging es um die Themen Verbrauchervertrauen, Lebensmittelsicherheit, Lieferantenmanagement über Risikoanalysen bis hin zu geschmacklichen Charakteristika der hergestellten Fleischerzeugnisse“, so die Ministerin abschließend.
Die Wurzeln des Betriebes reichen zurück bis 1890 zu dem Schlachthof Bautzen. Zu DDR-Zeiten bis zur Wiedervereinigung war hier die Betriebsstätte des KONSUM-Fleischkombinates ansässig. 1996 wurde ein neues Produktionsgebäude auf dem Betriebsgelände erbaut es erfolgten verschiedene Modernisierungen. Heute umfasst die Produktionsfläche 4.000 Quadratmeter. Der Betrieb beschäftigt 65 Mitarbeiter und produziert pro Tag zirca 10 Tonnen Fleisch und Wurstwaren.

Staatssekretär Stefan Brangs: „Für den Aufbruch in die digitale Zukunft brauchen wir eine leistungsfähige Breitbandversorgung. Einkaufen, Bankgeschäfte oder Urlaub buchen– heute funktioniert all das per Internet. Die schnellen Internetanschlüsse sorgen dafür, dass Gemeinden wie Rietschen für alle Bürger und Bürgerinnen auch in Zukunft lebenswert bleiben und Unternehmen am Standort bleiben oder sich sogar neu ansiedeln“, sagt Staatssekretär Stefan Brangs, Beauftragter der Staatsregierung für Digitales. „Mein Dank geht deshalb vor allem an den Bürgermeister Ralf Brehmer und die Gemeinderäte von Rietschen, die sich so früh auf den Weg gemacht und die großen Herausforderungen gemeistert haben.“

Ralf Brehmer, Bürgermeister der Gemeinde Rietschen: „Mit dem neuen Breitbandnetz können wir fast allen Haushalten in Rietschen eine leistungsfähige Internetverbindung zur Verfügung stellen – das ist ein tolles Ergebnis und ich freue mich sehr, dass wir dieses Projekt realisieren konnten. Es war ein langer und sicherlich nicht immer einfacher Weg. Aber: Die Mühen haben sich gelohnt! Ich bin froh, dass wir diesen Schritt frühzeitig gegangen sind und unsere Einwohnerinnen und Einwohner zukünftig von einer guten und leistungsfähigen breitbandinfrastruktur profitieren. Ich danke dem Freistaat Sachsen für die finanzielle Unterstützung. Der Freistaat hat frühzeitig erkannt, dass er den Breitbandausbau fördern und die Kommunen unterstützen muss – andernfalls hätten wir ein solches Projekt voraussichtlich nicht realisieren können. Darüber hinaus danke ich auch dem Team des Breitbandkompetenzzentrum Sachsen, das uns im gesamten Prozess unterstützend und begleitend zur Seite stand.“

Bis zum Jahr 2020 stehen für grenzübergreifende Projekte, die Träger aus Sachsen und Tschechien gemeinsam umsetzen, 186 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus nationalen Beiträgen der beiden Nachbarländer. Seit Programmstart im Juli 2015 werden bereits 124 grenzübergreifende Projekte mit rund 145,1 Millionen Euro aus den zur Verfügung stehenden Mitteln finanziert.

Alle Informationen zum Förderprogramm und zum Videowettbewerb:
www.sn-cz2020.eu

Eingereichte Videos:
www.youtube.com


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