Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

„Sächsischer Technologiebericht 2018“: Sachsen steht an der Spitze der neuen Länder

überregional 26.06.2018


Martin Dulig: „Sachsen ist auf dem Weg in die Vollbeschäftigung“

Sachsens Wirtschaftsministerium hat heute den „Sächsischen Technologiebericht 2018“ im Kabinett vorgestellt. Er erscheint nach 2009, 2012 und 2015 bereits zum vierten Mal. Der Bericht beleuchtet die Entwicklungspotenziale und Rahmenbedingungen im Freistaat sowie die Besonderheiten des Standorts und die Position Sachsens im nationalen und internationalen Kontext.

Die untersuchten Indikatoren belegen wie in den Vorjahren die starke Stellung Sachsens im Vergleich mit den anderen Bundesländern. Im gesamtdeutschen Vergleich liegt Sachsen auf Platz sechs und unter den neuen Ländern auf Platz eins. Seit 2015 verläuft die Entwicklung allerdings nicht mehr so dynamisch wie in den Vorjahren. Im europäischen Kontext liegt Sachsen im oberen Mittelfeld.

Martin Dulig: „Die technologieorientierte Wirtschaft in Sachsen ist im Verbund mit unserer exzellenten Wissenschaft maßgeblich daran beteiligt, dass wir im Freistaat Sachsen auf gutem Weg in die Vollbeschäftigung sind. Den Menschen, die in unseren Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen Forschung und Entwicklung (FuE) betreiben, gebührt deshalb unser aller Dank und Anerkennung. Wie erfolgreich deren Forschungsaktivitäten sind, beweist unter anderem der deutlich überproportionale Anteil, den Sachsen an technologieorientierten Programmen und Wettbewerben des Bundes einnimmt.“

Nach wie vor gibt es im Vergleich zu den alten Ländern deutliche Unterschiede im Bereich der Unternehmensstruktur. Diese schlagen sich in beinahe allen Indikatorkategorien nieder, insbesondere aber auf die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie auf das Innovationsverhalten der Wirtschaft. Die relativ geringe Zahl an forschenden Großunternehmen in Sachsen wird dadurch zum Teil kompensiert, dass FuE deutlich häufiger im Kontext öffentlicher Förderung in kleinen und mittleren Unternehmen stattfindet.

Darüber hinaus gibt der Technologiebericht Empfehlungen im Hinblick auf die weitere Stärkung der technologischen Leistungsfähigkeit im Freistaat. Die Herausforderung liegt darin, Unternehmen zum Wachstum anzuregen. Dulig: „Gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind Kooperation und Innovation besonders wichtig. Das sächsische Wirtschaftsministerium fördert sie deshalb mit einer Reihe zielgerichteter Instrumente. Das zeigt Wirkung. Denn unsere KMU sind signifikant kooperationsfreudiger und FuE-affiner als solche in den alten Ländern. Zwar nimmt die Anzahl unserer Unternehmen ab, aber sie werden stetig größer.“

Den Technologiebericht 2018 haben im Auftrag des SMWA das VDI Technologiezentrum Düsseldorf und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim verfasst. Anhand von weit über einhundert Indikatoren untersuchte das Autorenteam Bedingungen, Umfang und Wirkungen des technologieorientierten Innovationsgeschehens im Freistaat Sachsen.

Sächsischer Technologiebericht 2018

Staatssekretär Stefan Brangs: „Für den Aufbruch in die digitale Zukunft brauchen wir eine leistungsfähige Breitbandversorgung. Einkaufen, Bankgeschäfte oder Urlaub buchen– heute funktioniert all das per Internet. Die schnellen Internetanschlüsse sorgen dafür, dass Gemeinden wie Rietschen für alle Bürger und Bürgerinnen auch in Zukunft lebenswert bleiben und Unternehmen am Standort bleiben oder sich sogar neu ansiedeln“, sagt Staatssekretär Stefan Brangs, Beauftragter der Staatsregierung für Digitales. „Mein Dank geht deshalb vor allem an den Bürgermeister Ralf Brehmer und die Gemeinderäte von Rietschen, die sich so früh auf den Weg gemacht und die großen Herausforderungen gemeistert haben.“

Ralf Brehmer, Bürgermeister der Gemeinde Rietschen: „Mit dem neuen Breitbandnetz können wir fast allen Haushalten in Rietschen eine leistungsfähige Internetverbindung zur Verfügung stellen – das ist ein tolles Ergebnis und ich freue mich sehr, dass wir dieses Projekt realisieren konnten. Es war ein langer und sicherlich nicht immer einfacher Weg. Aber: Die Mühen haben sich gelohnt! Ich bin froh, dass wir diesen Schritt frühzeitig gegangen sind und unsere Einwohnerinnen und Einwohner zukünftig von einer guten und leistungsfähigen breitbandinfrastruktur profitieren. Ich danke dem Freistaat Sachsen für die finanzielle Unterstützung. Der Freistaat hat frühzeitig erkannt, dass er den Breitbandausbau fördern und die Kommunen unterstützen muss – andernfalls hätten wir ein solches Projekt voraussichtlich nicht realisieren können. Darüber hinaus danke ich auch dem Team des Breitbandkompetenzzentrum Sachsen, das uns im gesamten Prozess unterstützend und begleitend zur Seite stand.“

Bis zum Jahr 2020 stehen für grenzübergreifende Projekte, die Träger aus Sachsen und Tschechien gemeinsam umsetzen, 186 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus nationalen Beiträgen der beiden Nachbarländer. Seit Programmstart im Juli 2015 werden bereits 124 grenzübergreifende Projekte mit rund 145,1 Millionen Euro aus den zur Verfügung stehenden Mitteln finanziert.

Alle Informationen zum Förderprogramm und zum Videowettbewerb:
www.sn-cz2020.eu

Eingereichte Videos:
www.youtube.com


Veröffentlicht für:

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