Sächsisches Staatsministerium der Justiz

Justizminister Sebastian Gemkow stellt Nachwuchskampagne „Job mit J? – Justizvollzugsbeamte“ vor

überregional 25.06.2018


Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow hat heute in der Justizvollzugsanstalt Dresden die neue Nachwuchskampagne „Job mit J? - Justizvollzugsbeamte“ vorgestellt. Darüber will das Sächsische Staatsministerium der Justiz motivierte Kollegen für die Arbeit in den sächsischen Justizvollzugsanstalten gewinnen.

Justizminister Sebastian Gemkow: „In den kommenden Jahren werden wir viele Justizvollzugsbeamte einstellen. Die Ausbildungskapazitäten haben wir dafür bereits auf 60 pro Jahr verdreifacht.

Fotoquelle: Sächsisches Staatsministerium der Justiz
Fotoquelle: Sächsisches Staatsministerium der Justiz

Der Regierungsentwurf für den kommenden Doppelhaushalt sieht 88 neue Stellen für Anwärter im allgemeinen Vollzugsdienst vor. Deswegen möchte ich die Ausbildungskapazitäten zukünftig noch weiter erhöhen. Das ist notwendig, um uns auf die kommenden Herausforderungen im Justizvollzug vorzubereiten und den sächsischen Justizvollzug zukunftssicher zu gestalten. Dafür brauchen wir leistungsstarke, motivierte Bewerber.“

Die anspruchsvolle zweijährige Ausbildung beinhaltet theoretische Grundlagen, zu denen Sicherheit, Kriminologie, Psychologie, Sozialpädagogik und Justizverwaltung gehören. Praktische Einblicke in den Berufsalltag vermitteln Stationen in den Justizvollzugsanstalten, Maßregelvollzugseinrichtungen und bei freien Trägern der Sozialhilfe. Um ausreichend geeignete Bewerber zu finden, wurde die Kampagne „Job mit J?“ ins Leben gerufen. Sie soll vor allem dem Rückgang der Bewerberzahlen aufgrund der demografischen Entwicklung in den nächsten Jahren entgegenwirken.

Auf der Webseite www.job-mit-j.de können sich Interessierte detaillierter über die Kampagne informieren. Neben umfangreichen Angaben zur Tätigkeit und zum Verdienst von Justizvollzugsbeamten enthält sie Erläuterungen zum Bewerbungsverfahren und zum Ablauf der Ausbildung. Zur Kampagne gehört neben mit dem Logo beklebten Justizvollzugsfahrzeugen auch ein Infomobil, das bei öffentlichen Veranstaltungen wie dem Tag der Sachsen oder dem Offenen Regierungsviertel zum Einsatz kommt.

Staatssekretär Stefan Brangs: „Für den Aufbruch in die digitale Zukunft brauchen wir eine leistungsfähige Breitbandversorgung. Einkaufen, Bankgeschäfte oder Urlaub buchen– heute funktioniert all das per Internet. Die schnellen Internetanschlüsse sorgen dafür, dass Gemeinden wie Rietschen für alle Bürger und Bürgerinnen auch in Zukunft lebenswert bleiben und Unternehmen am Standort bleiben oder sich sogar neu ansiedeln“, sagt Staatssekretär Stefan Brangs, Beauftragter der Staatsregierung für Digitales. „Mein Dank geht deshalb vor allem an den Bürgermeister Ralf Brehmer und die Gemeinderäte von Rietschen, die sich so früh auf den Weg gemacht und die großen Herausforderungen gemeistert haben.“

Ralf Brehmer, Bürgermeister der Gemeinde Rietschen: „Mit dem neuen Breitbandnetz können wir fast allen Haushalten in Rietschen eine leistungsfähige Internetverbindung zur Verfügung stellen – das ist ein tolles Ergebnis und ich freue mich sehr, dass wir dieses Projekt realisieren konnten. Es war ein langer und sicherlich nicht immer einfacher Weg. Aber: Die Mühen haben sich gelohnt! Ich bin froh, dass wir diesen Schritt frühzeitig gegangen sind und unsere Einwohnerinnen und Einwohner zukünftig von einer guten und leistungsfähigen breitbandinfrastruktur profitieren. Ich danke dem Freistaat Sachsen für die finanzielle Unterstützung. Der Freistaat hat frühzeitig erkannt, dass er den Breitbandausbau fördern und die Kommunen unterstützen muss – andernfalls hätten wir ein solches Projekt voraussichtlich nicht realisieren können. Darüber hinaus danke ich auch dem Team des Breitbandkompetenzzentrum Sachsen, das uns im gesamten Prozess unterstützend und begleitend zur Seite stand.“

Bis zum Jahr 2020 stehen für grenzübergreifende Projekte, die Träger aus Sachsen und Tschechien gemeinsam umsetzen, 186 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus nationalen Beiträgen der beiden Nachbarländer. Seit Programmstart im Juli 2015 werden bereits 124 grenzübergreifende Projekte mit rund 145,1 Millionen Euro aus den zur Verfügung stehenden Mitteln finanziert.

Alle Informationen zum Förderprogramm und zum Videowettbewerb:
www.sn-cz2020.eu

Eingereichte Videos:
www.youtube.com


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