Gewinner des Landesprogramms „Pegasus – Schulen adoptieren Denkmale“ stehen fest – Insgesamt 9.000 Euro Preisgeld für 17 Schulen

überregional 25.06.2018


Die Jury des Landesprogramms "Pegasus – Schulen adoptieren Denkmale" hat die Prämien für das Schuljahr 2018/2019 vergeben. 17 sächsische Schulen haben mit insgesamt 20 verschiedenen Projektideen überzeugt. Die Preisgelder liegen zwischen 250 und 750 Euro, insgesamt werden 9.000 Euro an die Schulen ausgezahlt. Mit dem Geld können die Schulen ihre Projekte zu den historischen Boden- und Baudenkmalen im kommenden Schuljahr umsetzen.

Kultusminister Christian Piwarz beglückwünschte die Preisträger: „Denkmale sind Zeugnisse der Geschichte, sie sind Identitäts- und Erinnerungsorte für unsere Heimat. In jeder Stadt und in jedem Dorf gibt es Denkmale, die eine spannende Reise zurück in die Vergangenheit ermöglichen. Wenn Schülerinnen und Schüler selbst die Geheimnisse hinter Kirchen, Burgruinen, Bodendenkmälern oder Gedenksteinen lüften, prägt sich das geschichtliche Wissen besser ein und sie lernen dadurch den Wert und die Bedeutung von Denkmalen zu schätzen.“ Neben der finanziellen Unterstützung erhalten die Schulen eine Projektberatung zum ausgewählten Denkmal und eine Einladung zum Bildungstag für Schüler und Lehrer. Dieser findet bereits zum 16. Mal statt, in diesem Jahr am 20. September in Dresden mit einem umfangreichen und spannenden Programm für ca. 150 Schülerinnen und Schüler.
Das Programm "PEGASUS – Schulen adoptieren Denkmale" gibt es in Sachsen seit 1995. Mittlerweile haben weit mehr als 120 Schulen für ein bis zwei Jahre "Denkmale adoptiert". Damit verbunden ist die Aufgabe, die Geschichte des Denkmals zu erforschen, es aktiv mit zu pflegen und zu dokumentieren. Zielgruppe des Programms sind alle allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen. Die schulischen Projekte können im Unterricht oder an einem außerschulischen Lernort und unter Einbeziehung von Kooperationspartnern durchgeführt werden.
PEGASUS ist ein Programm des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus mit dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium des Innern, dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, dem Landesamt für Archäologie Sachsen und dem Dresdner Amt für Kultur und Denkmalschutz sowie mit dem Forum für Baukultur e. V. Dresden.

Prämie zu 750 Euro

1. Grundschule Innenstadt am Fischmarkt Görlitz „suchmal – schaumal – denkmal“

Prämien je 500 Euro

1. Grundschule Oberschöna
„Lebendige Heimatgeschichte und helfende Hände miteinander vereint“ 2. BSZ für Technik „August Horch“ Zwickau „Spurensuche in der Horch-Villa“ 3. BSZ „Christoph Lüders“ Görlitz „Was ist Heimat? Regionalgeschichte im Kontext von Migration“ 4. Oberschule im Lossatal „Geschichte erleben, Natur begreifen – Schloss und Schlosspark Thammenhain“ 5. Oberschule „Siegfried Richter“ Gröditz „Steine beginnen zu reden – Regionalgeschichte – Das Ehemalige“ 6. Georgius-Agricola Gymnasium Glauchau „Burgruine Döben – nachhaltige Denkmalpflege mal ganz anders“ 7. Christliche Schule Dresden „Sachsenwerk Niedersedlitz“ 8. TRIAS Oberschule Elsterberg „Denkmal grüßt Denkmal – Burg grüßt Schule“ 9. Oberschule „Clemens Winkler“ Freiberg „Clemens Winkler – Namensgeber unserer Schule“ 10. Oberschule Königstein „Steinerne Buchstaben – Was soll das?“ 11. Produktionsschule SCHAUPLATZ Leipzig „Ein unvollendetes Bauwerk: Der Lindenauer Hafen“ 12. Geo-Zentrum Zittau e.V. stellvertretend für mehrere beteiligte Schulen „Naturdenkmale und Baudenkmale in Zittau“



Prämien je 250 Euro

1. Freie Mittelschule Weißenberg
„Alte Kirchschule“
2. Freie Mittelschule Weißenberg
„Alte Pfefferküchlerei“
3. TRIAS Oberschule Elsterberg
„Denkmal grüßt Denkmal – Schule grüßt Burg“

Prämien der Stadt Dresden "Schaufenster Dresden"

1. BSZ für Wirtschaft „Prof. Dr. Zeigner“ Dresden (500 Euro)
„Schule im Denkmal – die Zeignerschule im Erlweinbau“
2. 88. Oberschule am Pillnitzer Elbhang Dresden (500 Euro)
„Friedhof – Ein Ort des Gedenkens und ein Denkmal“
3. Förderzentrum „A.S. Makarenko“ Dresden (250 Euro)
„Auf den Spuren sächsischer Geschichte – Das Leben und Wirken
von Graf v. Fabrice“
4. Förderzentrum „A.S. Makarenko“ Dresden (250 Euro)
„Die Sprache des Gedenksteins“

Staatssekretär Stefan Brangs: „Für den Aufbruch in die digitale Zukunft brauchen wir eine leistungsfähige Breitbandversorgung. Einkaufen, Bankgeschäfte oder Urlaub buchen– heute funktioniert all das per Internet. Die schnellen Internetanschlüsse sorgen dafür, dass Gemeinden wie Rietschen für alle Bürger und Bürgerinnen auch in Zukunft lebenswert bleiben und Unternehmen am Standort bleiben oder sich sogar neu ansiedeln“, sagt Staatssekretär Stefan Brangs, Beauftragter der Staatsregierung für Digitales. „Mein Dank geht deshalb vor allem an den Bürgermeister Ralf Brehmer und die Gemeinderäte von Rietschen, die sich so früh auf den Weg gemacht und die großen Herausforderungen gemeistert haben.“

Ralf Brehmer, Bürgermeister der Gemeinde Rietschen: „Mit dem neuen Breitbandnetz können wir fast allen Haushalten in Rietschen eine leistungsfähige Internetverbindung zur Verfügung stellen – das ist ein tolles Ergebnis und ich freue mich sehr, dass wir dieses Projekt realisieren konnten. Es war ein langer und sicherlich nicht immer einfacher Weg. Aber: Die Mühen haben sich gelohnt! Ich bin froh, dass wir diesen Schritt frühzeitig gegangen sind und unsere Einwohnerinnen und Einwohner zukünftig von einer guten und leistungsfähigen breitbandinfrastruktur profitieren. Ich danke dem Freistaat Sachsen für die finanzielle Unterstützung. Der Freistaat hat frühzeitig erkannt, dass er den Breitbandausbau fördern und die Kommunen unterstützen muss – andernfalls hätten wir ein solches Projekt voraussichtlich nicht realisieren können. Darüber hinaus danke ich auch dem Team des Breitbandkompetenzzentrum Sachsen, das uns im gesamten Prozess unterstützend und begleitend zur Seite stand.“

Bis zum Jahr 2020 stehen für grenzübergreifende Projekte, die Träger aus Sachsen und Tschechien gemeinsam umsetzen, 186 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus nationalen Beiträgen der beiden Nachbarländer. Seit Programmstart im Juli 2015 werden bereits 124 grenzübergreifende Projekte mit rund 145,1 Millionen Euro aus den zur Verfügung stehenden Mitteln finanziert.

Alle Informationen zum Förderprogramm und zum Videowettbewerb:
www.sn-cz2020.eu

Eingereichte Videos:
www.youtube.com


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